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Angela Merkel droht Frankreich mit der Wiedereinführung der D-Mark

Auch Mainstream-Medien können zuweilen unterhaltsam sein. Insbesondere dann, wenn die Korrespondentin im Eifer des Gefechts genau das sagt, was sie eigentlich sagen wollte - aber offensichtlich nicht sagen sollte. Um nicht von einem weiteren “inneren Reichsparteitag” zu sprechen.

…bei Phoenix, Vor Ort, vom 17.06.2010, erwähnt die Reporterin diverse Zitate aus franz. Medien, wobei unsere Kanzlerin Merkel angeblich mit der “Wiedereinführung der D-Mark” gedroht hätte…

Interessant zu sehen, wie sie wahrscheinlich noch im Beitrag zurückgepfifen wird und ihre eigene Aussage zu demontieren versucht. Da frag ich mich, wie schnell man eigentlich einen Teleprompter umtexten kann.

Astrologisches “Großes Kreuz” zum Vollmond am 26.06.2010

ACHTUNG: Astrologie

hor_grosses_kreuzAm kommenden Vollmond, dem Samstag am 26. Juni 2010, wird sich ein sogenanntes großes Kreuz mit den beteiligten Planeten Saturn, Uranus, Pluto, Jupiter, Merkur ereignen. Dazu noch eine Mondfinsternis. Klingt erstmal komisch, ist aber so.

Was es bedeutet, warum es seid einigen Hundert Jahren keine vergleichbare astrologische Konstellation gab… und warum es auch für dich nicht uninteressant ist, hat freundlicherweise Markus Jehle, Herausgeber der astrolgischen Fachzeitschrift Meridian, in ein paar Worte gefasst:

Die zentrale astrologische Konstellation des Jahres 2010 ist ein so genanntes Großes Kreuz, das am 26. Juni 2010 zustande kommt und die Themen mehrerer großer Planetenzyklen miteinander verbindet. (des Jupiter/Saturn- Zyklus, des Jupiter/Uranus- Zyklus, des Jupi- ter/Pluto-Zyklus, des Saturn/Uranus- Zyklus, des Saturn/Pluto- Zyklus sowie des Uranus/Pluto- Zyklus.) Insofern kommt es im Sommer 2010 zu einer Initialzündung für die großen, epochalen Entwicklungen und Veränderungen, die sich im zweiten Jahrzehnt des 2l. Jahrhunderts abspielen werden. Es tritt deutlich zutage, in welchen Bereichen es zum Ende des ersten Jahrzehnts zu einem Bruch mit der Vergangenheit kommen musste, damit die notwendige Kraft und Energie für den in den Jahren 20l0 und 2011 anstehenden Neubeginn zur Verfügung steht.

Das Große Kreuz 2010 steht symbolisch für einen „Systemschock” , bei dem Fundamente ins Wanken geraten und bislang tragende Strukturen erschüttert oder gar zerstört werden können. Einen Vorgeschmack darauf gab die ab September 2008 einsetzende weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Bewältigung der mit diesem Systemschock verbundenen Folgen wird eine der zentralen Herausforderungen der am Großen Kreuz beteiligten Konstellationen darstellen. Doch es ist auch mit weiteren Systemschocks zu rechnen, vor allem bei Institutionen, die auf eine lange Tradition gründen, deren Fundamente jedoch im Laufe der Zeit immer brüchiger geworden sind oder die durch aktuelle Umwälzungen auseinander zu brechen drohen.

Integrieren statt Spalten wäre das richtige Motto, um die Herausforderungen der Konstellationen des großen Kreuzes zu bewältigen. Allerdings wird das in einigen Bereichen herrschende Chaos nicht immer leicht zu bewältigen sein, schon gar nicht mit Rezepten, die auf überholten Prämissen beruhen. Die Zeichen stehen auf Wandel und Neubeginn. Im Sommer 2010 wird das Ende einer Epoche sichtbar werden und zugleich nehmen die Grundrisse einer neuen Epoche bereits erste Gestalt an. Im Vordergrund steht zunächst die Frage, worauf man bauen kann und worauf nicht. In zweiter Linie geht es um einen Paradigmenwechsel zur Lösung der globalen Probleme und um die richtigen Weichenstellungen bei der Neuordnung brüchiger und maroder Bereiche und Strukturen.

Die am Großen Kreuz beteiligten Planeten Jupiter, Saturn und Pluto werden im Jahr 2020 eine Konjunktion in den letzten Graden des Steinbock-Zeichens bilden – spätestens dann wird die neue Epoche in ihren Grundfesten verankert und der Paradigmenwechsel endgültig vollzogen sein.

Im persönlichen Erleben können Erfolge und Rückschläge im Sommer 2010 dicht beieinander liegen. Das Leben kann sich in teilweise extremer Weise zwischen Glück und Unglück, Gewinnen und Verlusten, Freude und Trauer abspielen. Eine der zentralen Fragen dabei lautet, wie die Achterbahnfahrt zwischen Höhen und Tiefen am besten zu bewältigen ist. Wer über ausreichend Mut, Entschlossenheit und Risikobereitschaft verfügt, dem bieten sich in bestimmten Bereichen günstige Gelegenheiten für einen glücklichen Neubeginn.

Darüber hinaus werfen die Konstellationen des Großen Kreuzes die Frage auf, in welchen Lebensbereichen ein persönlicher Wendepunkt erreicht ist und wo grundlegende Lebensveränderungen anstehen, damit es auf einer anderen und hoffentlich besseren Ebene weitergehen kann. Im Kern geht es darum herauszufinden, wo es gilt, das eigene Glück herauszufordern und wo es im Gegensatz dazu notwendig ist, Erwartungen zurückzuschrau- ben und künftig kleinere Brötchen zu backen.

Durch das Große Kreuz wird deutlich, wo man einerseits den Bogen überspannt hat und andererseits zu vorsichtig war und mehr hätte riskieren müssen, um wirklich Erfolg zu haben. So steht man möglicherweise in manchen Bereichen kurz vor dem Zusammenbruch, in anderen dagegen kurz vor dem Durchbruch in neue Dimensionen. Auf jeden Fall wird deut- lich werden, was Zukunft hat und was nicht und welche inneren Widersprüche möglichen Erfolgen im Weg stehen.

Die Konstellationen des Großen Kreuzes werfen zudem die Frage auf, was der zu Ihrer bisherigen Lebensgeschichte passende persönliche Quantensprung wäre, der einen Aufbruch und Neuanfang ermöglichen könnte. Es gilt das richtige Projekt zur Integration all der gegenläufigen Tendenzen zu finden, die durch die zum Teil widersprüchlichen Konstellationen der am Großen Kreuz beteiligten Planeten angezeigt sind. Die kann in einigen Bereichen eine Wende hin zum Guten bedeuten, in anderen wiederum mit einer Verschlechterung der bisherigen Situation einhergehen. Diese und noch weitere krisenhaften Umbrüche und Veränderungen, werden schließlich ab dem Sommer 2010 auch auf einer geistig-seelischen Ebene wahrgenommen und für alle deutlich spürbar.

Für den interessierten Leser noch ein paar mehr Worte dazu hier.

P.S. Für alle die es angeht: es ist das Fusion-Wochenende! Mal schauen, was uns die verpeilte Meute am Samstagabend also wieder erzählt… denn Michael Jackson ist ja schon tot ;)

Na dann gutes gelingen!

P.P.S. super… bei google schon auf Platz 2 und Platz 3

Finanzcrash und Soziale Unruhen

Der EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso sowie Finanz-Hampel/Schwergewicht George Soros äußern sich zur finanziellen Lage in der EU sowie zu möglichen Szenarien, die ein Crash in der Region auslösen könnte:

[1] EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso:

Nightmare vision for Europe as EU chief warns ‘democracy could disappear’ in Greece, Spain and Portugal

Democracy could ‘collapse’ in Greece, Spain and Portugal unless urgent action is taken to tackle the debt crisis, the head of the European Commission has warned.

In an extraordinary briefing to trade union chiefs last week, Commission President Jose Manuel Barroso set out an ‘apocalyptic’ vision in which crisis-hit countries in southern Europe could fall victim to military coups or popular uprisings as interest rates soar and public services collapse because their governments run out of money.

[2] und weiter:

Der EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso [hat] nun Klartext gesprochen: Bei einem Treffen mit Gewerkschaftsführern in Brüssel sprach er von einer »absehbaren Apokalypse« in Europa, einem Abgleiten in den Bürgerkrieg und der Ablösung demokratischer Regierungen durch Diktaturen in der EU.

[3] Die üblichen Verdächtigen No2 - Gorge Soros auf einem Event des European Council on Foreign Relations

WARNS OF SOCIAL UNREST

“If there is no exit, (it) is liable to give rise to social unrest and, if you follow the line, social unrest can give rise to demand for law and order and (sow the) seeds of what happened in the inter-war period,” he said.

Nun, dass sind auch alles nur Szenarien. Aber von solchen Leuten doch ungewohnt deutliche Aussagen.

[1] DailyMail
[2] der eher Non-Mainstream Kopp-Verlag
[3] Reuters

[PRESSE] Wie funktioniert eigentlich ein Staatsbankrott?

mausStaatsbankrott - Ruin oder Reinigung?
Konrad Fischer - Wirtschaftswoche

[??] Was passiert bei einem Staatsbankrott?

Von einem Staatsbankrott spricht man, wenn ein Staat bekannt gibt, seine Gläubiger nicht mehr bedienen zu können. Das Land zahlt also seine Auslandsschulen nicht mehr, Staatsanleihen verlieren dann ihren Wert.

Da es keine globale Instanz gibt, die über die Liquidität von Staaten wacht, kommt es jedoch nicht zu einem formalen Insolvenzverfahren, an dessen Ende wie bei einem Unternehmen die Auflösung des Staates stehen würde. Denn die Existenz eines Staates hängt nicht von seiner Liquidität ab, sondern nach einer klassischen Definition des österreichischen Staatsrechtlers Georg Jellinek von der Erfüllung der drei Kriterien Staatsgewalt, Staatsgebiet und Staatsvolk. Nur eine Übernahme der Staatsgewalt durch eine andere Macht oder die freiwillige Übertragung dieser Staatsgewalt an eine andere Instanz kann einem Staat also ein Ende setzen. Eine weitere theoretische Möglichkeit wäre die Auswanderung der gesamten Bevölkerung.

Der Staatsbankrott kann jedoch Ursache für solch eine existenzielle Krise sein, dass es später zur Auflösung des Staates kommt.

[??] Wie kommt es zu einem Staatsbankrott?

Ein Staatsbankrott wird entweder aus politischen oder aus fiskalischen Motiven erklärt. Politische Motive liegen dann zugrunde, wenn sich die Regierungsmacht nach einer Machtübernahme weigert, die Schulden der Vorgängerregierung zu übernehmen.

staatsverschuldung2Fiskalische Motive liegen vor, wenn sich die Regierung zwar zum politischen System bekennt, aber schlicht keine Möglichkeit sieht, ihre Gläubiger zu bedienen. Der Staatsbankrott ist dann jedoch nicht die einzige Lösung: Die Regierung kann die Lücke in ihrer Bilanz auch über Einschnitte beim eigenen Volk ausgleichen. Dann entlässt sie große Teile der staatlichen Angestellten, stoppt die Auszahlung von Renten und Sozialleistungen oder erhöht die Steuern drastisch. Da sie dadurch jedoch Unruhen oder gar eine Revolution befürchten muss, haben sich die meisten Staaten in der jüngeren Vergangenheit für den Staatsbankrott entschieden.

Ob es zu einer Erklärung der Zahlungsunfähigkeit kommt, hängt auch von der Währung ab, in dem das Land seine Kredite aufnimmt. Denn den Teil der Verschuldung, der in inländischer Währung vorliegt, kann im Zweifel durch die Schaffung neuer Liquidität bedient werden. Bei Schulden in ausländischer Währung ist das nicht möglich, weshalb gerade kleine Staaten meist kaum eine andere Wahl als den Staatsbankrott haben.

[??] Wie zeigt sich ein drohender Staatsbankrott?

Ursache für einen fiskalisch motivierten Staatsbankrott ist meist jahrelanges Missmanagement. Dies führt zu einem strukturellen Haushaltsdefizit, das die ständig steigende Verschuldung zum Automatismus macht.

Wie das Beispiel Griechenland gerade demonstriert, kündigt sich ein nahender Staatsbankrott zunächst durch absinkende Bewertungen internationaler Ratingagenturen an. Diese dokumentieren, dass Investoren das Ausfallrisiko bei der Kreditvergabe an einen Staat höher einschätzen. In der Folge wird es für den Staat immer schwieriger, da teurer, sich auf mit Liquidität zu versorgen. Es kommt eine Abwärtsspirale in Gang: Je teurer es wird, Kredite zu erhalten, desto größer werden die fiskalischen Probleme des Staates. Das wiederum senkt das Vertrauen der Gläubiger, was die Kreditaufnahme weiter erschwert. Schlusspunkt ist eine Situation, in welcher der Staat nicht mehr in der Lage ist, mit seinen Einnahmen die laufenden Kreditzinsen zu bedienen.

[??] Kann ein Staat überhaupt pleite gehen?

geld4Jeder Staat verfügt über die Möglichkeit, die eigene Währungsmenge zu regulieren. Das gilt auch für die Staaten des Euro-Raumes, die jederzeit aus der Währungsunion austreten könnten und so die währungspolitische Hoheit zurückgewinnen würden. Zu dieser währungspolitischen Unabhängigkeit zählt natürlich auch die Möglichkeit, Geld zu drucken. Eine formelle Pleite im Sinne einer monetären Zahlungsunfähigkeit kann daher nicht eintreten.

Hinzu kommt, dass letztlich in der internationalen Politik Anarchie herrscht, da es keine Rechtsordnung gibt, an die sich alle Staaten halten. Wenn bei einem Staatsbankrott Gläubiger nicht bedient werden, ist das somit nichts weiter als ein unfreundlicher Akt - festgelegte Konsequenzen gibt es nicht.

[??] Welche Sicherungsmechanismen können bei einem Staatsbankrott zum Tragen kommen?

Ist ein Staat nicht mehr in der Lage, sich auf dem Geldmarkt mit Liquidität zu versorgen, wendet er sich in der Regel an den Internationalen Währungsfonds (IWF). Der IWF vergibt an schwer angeschlagene Staaten Notkredite. Er verbindet diese jedoch mit scharfen Auflagen, die umfassende Reformen notwendig machen. So bot der IWF Argentinien kurz vor dem Staatsbankrott des Landes 2002 zwar die Unterstützung durch Notkredite an, verband diese jedoch mit derart scharfen Reformanforderungen, dass die Regierung die Bankrotterklärung vorzog.

Eine weitere Instanz, die sich speziell um bankrotte Staaten kümmert, ist der Pariser Club (Club de Paris). Diese informelle Vereinigung von Gläubigerstaaten versucht gemeinsam mit bankrotten Staaten, Umschuldungslösungen zu finden. Solche einvernehmlichen Lösungen können dazu beitragen, den Glauben der Finanzmarktakteure in einen Staat nach der Pleite wiederherzustellen und ermöglichen so eine Rückkehr zu gesunden Staatsfinanzen.

[??] Wie würde die EU mit dem Staatsbankrott eines Mitgliedsstaates umgehen?

fw-griechenland-staatsbankrottStaatsbankrotte sind nationalstaatliche Probleme und der Europäischen Union damit gleichgültig - zumindest auf dem Papier. Denn die wirtschaftliche Vereinigung Europas hat natürlich auch dazu beigetragen, dass die Abhängigkeit der Staaten untereinander gewachsen ist. So würde der Bankrott zum Beispiel eines osteuropäischen Landes gerade die deutschen Banken hart treffen, die hier stark engagiert sind.

Das gleiche gilt für die Pleitekandidaten Griechenland, Spanien und Italien, deren Unternehmen und Administration allein bei deutschen Banken mit mehreren hundert Milliarden Euro in der Kreide stehen. Die Sorge vor einem Domino-Effekt ist daher groß, schließlich könnte die Pleite eines Mitgliedsstaates das Bankensystem des gesamten Kontinents ins Wanken bringen und damit letztlich die Finanzen der Gemeinschaft gefährden.

[??] Gibt es Unterschiede zwischen den Ländern der Eurozone und den anderen EU-Mitgliedern?

Ja. Denn der Vertrag von Maastricht verbietet es der Europäischen Zentralbank, selbst Staatsanleihen von Euro-Mitgliedern zu kaufen. Das nimmt ihr die Möglichkeit, durch eigene Kreditvergaben den Staatsbankrott eines Landes abzuwenden. Diese Einschränkung im Maastricht-Vertrag war übrigens eine Idee der deutschen Währungsväter. Sie wollten verhindern, dass sich Länder auf die Absicherung durch die anderen Mitgliedsstaaten verlassen und ihre eigenen Finanzen aus dem Blick verlieren.

Für die Hilfe unter EU-Mitgliedern gibt es dagegen eine rechtliche Grundlage: Im EG-Vertrag von 1995 wurde festgelegt, dass Mitgliedsländern bei gravierenden Schwierigkeiten finanzieller Beistand gewährt werden darf. Seit dem Abschluss des EU-Vertrags von 2008 ist dafür nur noch eine einfache Mehrheit im europäischen Rat notwendig.

Derzeit nehmen drei Länder diese Zahlungsbilanzhilfen in Anspruch: Ungarn bis zu einer Höhe von 6,5 Milliarden Euro, Lettland bis zu einer Höhe von 3,1 Milliarden Euro und Rumänien bis zu 5 Milliarden Euro. Insgesamt ist das Budget für Bilanzhilfen auf 50 Milliarden Euro beschränkt.

Die Euro-Länder könnten sich zudem einen rechtlichen Schlupfwinkel zunutzen machen, um sich untereinander finanziell zu stützen. Denn der Europäischen Zentralbank ist die Unterstützung von Mitgliedsstaaten zwar untersagt - ob jedoch andere Institutionen der Gemeinschaft mit Krediten oder Garantien aushelfen könnten, dazu macht der Vertrag keine klaren Aussagen.

[??] Welche Folgen hat ein Staatsbankrott?

Zunächst einmal folgt aus dem Staatsbankrott nur: Wer Staatsanleihen des betroffenen Landes besitzt, verliert sein Geld. Angesichts der Summe an Staatsanleihen, die auf dem Geldmarkt kursieren - allein Deutschland schuldet Investoren und anderen Staaten mehr als 1,5 Billionen Euro - hat dies jedoch weitere Konsequenzen. Zunächst stürzt der Zahlungsausfall die größten Gläubiger in eine Krise, das wiederum trifft die Unternehmen, die es schließlich an die Bevölkerung weitergeben.

[??] Gibt es Alternativen zum Staatsbankrott?

inflation_174215Letztendlich ist ein Staatsbankrott nur eine von mehreren möglichen Antworten auf die Frage, wie Regierungen ein gravierendes Defizit abbauen können. Denn mit dem Staatsbankrott verringert der Staat letztlich sein Haushaltsdefizit, indem er die Forderungen seiner ausländischen Gläubiger nicht erfüllt. Er hat jedoch auch drei andere Möglichkeiten. Zum einen kann er versuchen, durch radikale Ausgabenkürzungen oder deutliche Steuererhöhungen seinen Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Außerdem hat er die Möglichkeit, seine Liquidität in eigener Währung erhöhen, sprich Geld zu drucken.

Alle Varianten haben jedoch negative Auswirkungen. Erklärt ein Staat den Bankrott, beeinträchtigt das langfristig sein Vertrauen bei Anlegern. Die glauben der Regierung dann nicht, dass ihr Geld in diesem Land in Zukunft sicher ist. Dadurch kann es schnell zu einer neuerlichen Schuldenklemme kommen.

Versucht der Staat, sein Defizit durch radikale Ausgabensenkungen in den Griff zu bekommen, so führt das zu einer ganzen Reihe von innenpolitischen Problemen. Ob er die Steuern drastisch anhebt, seinen Personalstamm abbaut oder Subventionen streicht - immer trifft er damit die heimische Wirtschaft und Bevölkerung so stark, dass es zu Unruhen oder einer folgenden, deutlich schwereren Wirtschaftskrise kommen kann.

Ähnlich sind die Probleme, wenn der Staat sich dafür entscheidet, frische Liquidität zu schaffen. Denn das bedeutet meistens: Inflation, Hyperinflation und schließlich Währungsreform. Dadurch wiederum verliert ein Großteil der Sparer seine Einlagen.

Quelle: Wiwo.de

[PRESSE] Grundgesetzartikel 35: Bundeswehr darf im Inland eingreifen

Grundgesetzartikel 35
Bundeswehr darf im Inland eingreifen

von Steffen Hebestreit - FR-Online

Berlin. Unter strengen Auflagen soll es der Bundeswehr künftig erlaubt sein, militärische Mittel auch innerhalb von Deutschland einzusetzen. Die große Koalition hat sich nach langem Streit darauf verständigt, Grundgesetzartikel 35 zu ergänzen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) konnte sich aber nicht mit seiner viel weitergehenden Forderung durchsetzen, einen generellen Einsatz der Bundeswehr im Innern durch eine Ergänzung von Artikel 87 zu ermöglichen.

DEU Afghanistan Bundeswehr AnschlagDie Regelung sieht nun vor, dass die Bundeswehr nur “zur Abwehr eines besonders schweren Unglücksfalls” unter Umständen militärische Mittel einsetzen darf.

Als “Unglücksfall” gelten nicht nur Wetterkatastrophen wie die Oderflut, das Elbehochwasser oder Zugunglücke, sondern auch - konkret geplante - Terroranschläge, bei denen eine große Zahl von Opfern zu erwarten ist.

Bislang darf die Bundeswehr bereits im Zuge der Nothilfe innerhalb der Bundesrepublik eingesetzt werden, dabei aber ausschließlich auf Mittel und Geräte zurückgreifen, die nicht-militärisch sind, sondern auch von der Polizei, Feuerwehr oder Technischem Hilfswerk eingesetzt werden könnten - wie etwa Hubschrauber, Räumpanzer oder Wärmebildkameras. Ganz im Sinne des Grundgesetzes halfen Soldaten so bei der Oderflut dabei, Deiche zu sichern, hievten mit schwerem Gerät angeschwemmte Baumstämme aus dem Fluss oder suchten bei Kriminalfällen mit Wärmebildkameras nach vermissten Kindern.

Künftig ist die Bundeswehr bei der Nothilfe aber nicht auf nicht-militärische Mittel beschränkt. So darf sie auf Weisung der Regierung sogar Kriegsschiffe oder Kampfflugzeuge einsetzen, um etwa unbemannte Flugzeuge oder führungslose Schiffe zu stoppen, die von Attentätern für einen Anschlag genutzt werden sollen.

Ungeachtet der Grundgesetzänderung gilt allerdings das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach selbst im Terrorfall niemals Leben gegen Leben abgewogen werden darf, die Bundeswehr also keine Flugzeuge abschießen oder Schiffe versenken darf, auf denen sich unbeteiligte Zivilisten befinden.

Bundesinnenminister Schäuble hatte vor knapp zwei Jahren eine weitergehende Regelung vorgeschlagen, die einen Terroranschlag in Deutschland mit dem klassischen Verteidigungsfall des Grundgesetzes gleichsetzt und damit eine solche Abwägung von Leben gegen Leben ermöglichen würde. Der Koalitionspartner SPD hatte sich solchen Plänen strikt verweigert - und nur eine Ergänzung von Artikel 35 angeregt.

Denn die Karlsruher Richter hatten im Februar 2007 das Luftsicherheitsgesetz, das den Abschuss von Passagiermaschinen als ultima ratio vorsah, als verfassungswidrig abgelehnt. Sie wiesen in ihrer Begründung auch darauf hin, dass es generell keinerlei Rechtsgrundlage für den Einsatz von militärischen Mitteln im Innern gäbe.

Diese Rechtsgrundlage soll der Bundestag nun schaffen und damit eine empfindliche Lücke schließen. Das Kabinett soll den vereinbarten Entwurf in den nächsten drei Wochen formell absegnen, der Bundestag anschließend darüber befinden. Politiker von Grünen, FDP und Linker kritisierten den Beschluss als Militarisierung der Innenpolitik.

Heimatfront

Eine Änderung des Grundgesetzes soll bei besonders schweren Unglücksfällen eine Amtshilfe der Bundeswehr mit militärischen Mitteln ermöglichen. Dabei geht es um den Artikel 35, der hier dokumentiert wird:

(1) Alle Behörden des Bundes und der Länder leisten sich gegenseitig Rechts- und Amtshilfe.

(2) … Zur Hilfe bei einer Naturkatastrophe oder bei einem besonders schweren Unglücksfall kann ein Land Polizeikräfte anderer Länder, Kräfte und Einrichtungen anderer Verwaltungen sowie des Bundesgrenzschutzes und der Streitkräfte anfordern.

(3) Gefährdet die Naturkatastrophe oder der Unglücksfall das Gebiet mehr als eines Landes, so kann die Bundes-regierung, soweit es zur wirksamen Bekämpfung erforderlich ist, den Landesregierungen die Weisung erteilen, Polizeikräfte anderen Ländern zur Verfügung zu stellen, sowie Einheiten des Bundesgrenzschutzes und der Streitkräfte zur Unterstützung der Polizeikräfte einsetzen… Laut dem Gesetzentwurf soll dies durch zwei weitere Absätze ergänzt werden:

(4) Reichen zur Abwehr eines besonders schweren Unglücksfalls polizeiliche Mittel nicht aus, kann die Bundes- regierung den Einsatz von Streitkräften mit militärischen Mitteln anordnen. Soweit es dabei zur wirksamen Bekämpfung erforderlich ist, kann die Bundesregierung den Landesregierungen Weisungen erteilen. Maßnahmen der Bundesregierung nach den Sätzen 1 und 2 sind jederzeit auf Verlangen des Bundesrates im Übrigen unverzüglich nach Beseitigung der Gefahr aufzuheben.

(5) Bei Gefahr im Verzug entscheidet der zuständige Bundesminister. Die Entscheidung der Bundes- regierung ist unverzüglich nachzuholen.

Quelle: FR-Online

[PRESSE] Kommt schon bald die D-Mark zurück?

Seit ein angeblicher Mitarbeiter der Deutschen Bank über einen Container mit neuen D-Mark-Noten berichtete, wird im Internet rege über die Rückkehr der Mark diskutiert.

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(Bild: Keystone)

«Breaking News», schreibt ein User ins konspirative Forum www.godlikeproductions.com und führt aus: Er sei Mitarbeiter der Deutschen Bank und habe soeben einen Container mit neuen D-Mark-Noten und Münzen verschickt. Die alte Währung würde wieder eingeführt. Zuerst wurde das Datum 16. Mai genannt, danach Pfingsten. Später hiess es, «man ist bereit.»

Passiert ist bisher noch gar nichts, nur dass die Einträge im Forum bereits mehr als 120 Seiten aufweisen. Die User wollen zahlreiche Hinweise auf eine Rückkehr der D-Mark ausgemacht haben: So soll die Bundesbank alle grossen Handelsketten angeschrieben haben, bei den Preisangaben keine Euro Zeichen mehr zu verwenden, deutsche Kreditkarten hätten in England reihenweise Fehlermeldungen verursacht oder ein Ausfall deutscher Internetseiten hänge mit der Wiedereinführung der D-Mark zusammen. Im Web tauchten sogar Bilder von neuen D-Mark-Noten auf.

Streit zwischen Ackermann und Merkel

Die Gerüchte ziehen immer weitere Kreise: So hätte es im Kanzleramt wegen der geplanten Euro-Umstellung ein «wildes Schreiduell» zwischen Kanzlerin Merkel und dem Chef der Deutschen Bank, Josef «Joe» Ackermann, gegeben. Und der deutsche Finanzexperte Walter K. Eichenburg behauptete vor drei Tagen auf der Website www.nexworld.tv, die «D-Mark-2» sei bereits gedruckt und befinde sich kurz vor der Einführung. Dieses Gerücht kursiert sogar in Asien.

Auch Fachblätter machen mit

Laut dem Hedge-Fonds-Manager Adam Fisher wäre eine Rückkehr zur D-Mark wünschenswert. So schrieb er kürzlich im «Handelsblatt», Deutschland sollte die D-Mark wieder einführen. Alle Gläubiger würden liebend gerne D-Mark für ihre Anleihen nehmen. Laut Umfragen wünscht sich die Hälfte der Deutschen die D-Mark zurück, um den «weichgekochten» Euro abzulösen. Der Euro hat gegenüber dem Dollar viel eingebüsst und kostet aktuell rund 1.21 Dollar. Einige Experten gehen davon aus, dass der Euro mittelfristig Parität zum Dollar erreichen könnte. Das heisst, ein Euro wäre bald für einen «Greenback» zu haben.

X für D-Mark

Ein Ausstieg Deutschlands aus dem Euro-Club ist theoretisch möglich, politisch jedoch heikel, da die Einheitswährung ihr bestes Pferd verlieren würde. Laut «Wirtschaftswoche» könnten bis die frisch gedruckten D-Mark-Scheine zirkulierten, die in Deutschland hergestellten Euro-Scheine – zu erkennen am X vor der Seriennummer – als Zahlungsmittel dienen. So würde die unkontrollierte Ausweitung der Geldmenge verhindert.

Ökonomisch wäre die Rückkehr zur D-Mark aber problematisch: Ohne Euro müsste Deutschland wieder mit hohen Kosten zur Absicherung der Landeswährung rechnen. Das würde, laut Experten zwischen 12 und 24 Milliarden Euro jährlich kosten. Zudem würde die neue D-Mark wegen massiver Kapitalzuflüsse stark aufwerten, was deutsche Exporte verteuern dürfte. Die starke D-Mark hätte für viele Produktionsbetriebe aber auch Vorteile: Sie könnten ihre Rohstoffe billiger importieren. Zurück zu den Verschwörungstheorien: Angeblich soll sogar die Bundesdruckerei bereits neue Gelddruckmaschinen geordert haben. Um die neue D-Mark herauszubringen? Das ist nicht klar. Man gibt sich zugeknöpft und will zu den Gerüchten nichts sagen.

Quelle: 20min.ch

Die Geschichte der öffentlichen Finanzen

Nun… die Liste populär-wissenschaftlicher Verschwörungsparanoiker ist mindestens so lang wie die Liste paranoider Theorien zu allgemeinen Themen des Weltgeschehens. Medial eher unterrepräsentiert ist leider zu oft der Haufen Gelehrter - die allesamt mehr Ahnung von Ihren Themen haben als du, ich oder der gemeine mittelalterliche Hellseher - und sich an diversen Stellen durchaus kritisch zu diesen Themen äußern. Leider nur im Nachtprogramm auf 3sat.

Aber fangen wir aus aktuellem Anlass lieber mit einem Fun-Fact an:

Griechenland hat in etwa die Wirtschaftsleistung Hessens. Auf der anderen Seite: Der Wirtschaftszwerg hat doppelt so viele Schulden wie die Bank Lehman Brothers, deren Zusammenbruch das globale Desaster auslöste.

Das klingt erstmal lustig und muss nichts bedeuten, aber gibt doch Anlass, sich mit dem großen Fahrplan der öffentlichen Finanzen einmal auf grundsätzlicher Ebene auseinander zu setzen. Schließlich betrifft er jeden von uns wie die Luft, die wir atmen.

Wie wir alle wissen, können die Schweizer neben Schokolade, Nazigold und Uhren wohl nur noch eine Sache richtig: und das ist Geld. Und so hat ein netter Schweizer mit Namen Walter Wittmann dies - wie viele andere auch - 1995 in seinem unterhaltsamen Buch Das globale Desaster getan.

wittmann_walterKurz zur Person: Wittmann studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Freiburg, Münster und Löwen. Ab 1965 war er als Forschungsprofessor und ab 1967 als ordentlicher Professor für Finanzwissenschaft und schweizerische Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg tätig. Er war Mitglied der Eidgenössischen Kartellkommission und von 1980 bis 1988 Präsident der Vereinigung für Zukunftsforschung.

Er hatte also die letzten 50 Jahre Zeit und Muße, sich mit dem Thema öffentlicher Finanzen bzw. deren Zukunft auseinander zu setzen und seine Gedanken wie folgt in leicht verständlichen - wenn auch schwer verdaulichen - Sätzen auf den Punkt zu bringen:

Die Geschichte der öffentlichen Finanzen ist die Geschichte der Bankrotte - vom Altertum bis in die Gegenwart.

Dem Staat ist es immer wieder gelungen, Geldgeber von der Notwendigkeit und Nützlichkeit eines “Lebens auf Pump” zu überzeugen. Sobald er sein Ziel erreicht hatte, ging er nicht mehr zimperlich mit seinen Geldgebern um: Er weigerte sich zu tilgen und zu verzinsen, machte bankrott oder inflationierte seine Schulden weg. Den krönenden Abschluß bildete eine Währungsreform. Das Schuldenspiel konnte von neuem beginnen.

Auch in den letzten Jahrzehnten reihte sich eine Schuldenkrise an die andere. Sie endeten alle, ob in Lateinamerika, in den ehemaligen Ostblockstaaten, in Afrika oder Asien, mit einem - faktischen - Totalverzicht der Gläubiger.

Bankrott machten bislang jeweils nur einzelne Länder oder wenige Staaten zugleich, ein Flächenbrand konnte verhindert werden, weil die Industrieländer einsprangen. Heute sind jedoch alle Staaten der Welt, auch die Industrieländer, in hohem Maße verschuldet, ebenso Unternehmer, Konsumenten und die Sozialversicherung, deren Schulden weit höher als jene der öffentlichen Hand sind. Die Verschuldung hat definitiv globalen Charakter angenommen.

Die nächste Schuldenkrise ist daher vorprogrammiert, sie kann jederzeit ausbrechen. Weder die großen Industrienationen noch der IMF und die Weltbank können sie verhindern. Die Zeitbombe tickt bereits. Wenn sie schließlich explodiert, werden die Finanzmärkte crashen, die Absicherungen durchbrennen, die Wirtschaft wird in eine Krise stürzen.

Der Anleger wird im Regen stehen - in Armut fallen. Das kann er nur vermeiden, wenn er rechtzeitig und konsequent jene Anlagepolitik umsetzt, die bei Staatsbankrotten angezeigt ist.

Nun… die Frage ob totaler Crash oder ob nicht scheint die falsche. Die Frage der nächsten Monate und Jahre wird sein: Wann? Wie doll? Und wie lange?

Und vor allem, was kann ich dafür tun, dass ich mir den Berg Swarowski-Steine für meine Garageneinfahrt auch morgen noch leisten kann? Oder für alle RTL2 Zuschauer: “Wie… ich kann mir und meinen Kindern kein Essen mehr kaufen… meine Rente wurde abgeschafft… und warum will der Arzt eigentlich Bargeld von mir?

Ich sehe schon, dass insbesondere das Thema einer “bei Staatsbankrotten angezeigten Anlagepolitik” sicherlich viel Stoff für weitere Beiträge hergibt. Lassen wir es einfach gemütlich auf uns zu kommen… aber dass sich nachher keiner beschwert, man hätte Ihn nicht gewarnt ;)

UTW Film-T(r)ip: The Future of Food

Mahlzeit. Hast du eigentlich schon mal über folgenden Satz nachgedacht?

Wer das Saatgut kontrolliert, der kontrolliert die Nahrung!

Und wer die Nahrung kontrolliert, der kontrolliert… Rööööschtööösch… die Menschen.

the-future-of-foodEine nette junge Dame namens Deborah Koons Garcia hat glücklicher Weise etwas länger drüber nachgedacht und Ihrer Nachwelt eine sauber recherchierte und nur geringfügig ideologisch gefärbte Dokumentation über Nahrung, Saatgut, Gentechnik und was das mit unseren Kindern zu tun hat hinterlassen: The Future of Food.

Immer noch erschreckend, aber schön kompakt und eingängig.

Auch wenn er aus den USA kommt, fühlt er sich doch erstaunlich wie der österreichische Film We feed the World an. Trotz der Brisanz des Themas bleibt es ein freundlicher Film. Welch angenehme Überraschung.

Essen bestimmt unser Leben und hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Aber wo kommt es her, unter welchen Umständen ist es entstanden?

Immer mehr genmanipuliertes Essen findet sich in den Regalen der Supermärkte. Essen, das nicht nur für den Verbraucher, sondern auch für das ökologische Gleichgewicht unkalkulierbare Gefahren birgt.

THE FUTURE OF FOOD serviert erschreckende Fakten über eine Industrie, die nur eins im Sinn hat: Profit. Der Film dokumentiert die zusammenhänge zwischen politischen und marktwirtschaftlichen Faktoren, die für Entstehung und Qualität unserer Nahrung verantwortlich sind und beleuchtet die Machenschaften multinationaler Unternehmen, deren Ziel es ist, die weltweite Nahrungsmittelindustrie zu kontrollieren (Quelle)

Zugegeben, die Zusammenfassung klingt etwas arg nach einem Flyer von Attac und wird dem Film auch nicht voll auf gerecht - bitte nicht abschrecken lassen - aber die wesentlichen Punkte werden genannt.

ddt-is-good2Wer schon immer wissen wollte, was die Macher von DDT und dem Exportschlager Agent Orange mit Frankenstein zu tun haben, warum ihr Bestseller heute Round Up heißt und warum die gleichen Jungs auch noch das passende Round Up Ready Saatgut unter Schutz der amerikanischen Regierung und des Obersten Gerichtshofes in den Weltmarkt zwingen und nebenbei das Leben hunderter Farmer-Familien ruinieren, der sollte sich die 88 min für eine bessere Welt bitte nehmen.

Das Bild zeigt deutlich, dass sich an verantwortungsbewusster Aufklärung der Bevölkerung durch die Industrie seit den 50er Jahren nicht viel geändert hat. Halleluja.

Alle anderen sollen sich später nicht beschweren, wenn ihre Kinder plötzlich im dunkel anfangen zu leuchten, es nur noch mit genetisch modifizierten Düngemitteln bis in die Pubertät schaffen oder ihr sie nach einer 500K€ teuren Patent-Klage direkt bei Monsanto abgeben müsst, da man Spuren eines patentierten Gens in eurem Hausmüll gefunden hat.

Klingt lustig, ist es aber nicht!

Anbei der kurze Trailer. Den ganzen Film gibt es im Original, ziemlich legal, am Stück und in HD hier. Auf deutsch und in neun handliche Teile zerlegt hier.

The Future of Food - Trailer

Dann mal guten Appetit!

Mensch Käßmann…

Was die Nation bewegt. Oder “ach… sind wir heute wieder politisch korrekt…

Für mich gehört Zweifel zum Glaubensleben schon dazu. Es gibt immer mal Phasen, in denen große Fragen aufbrechen, ich denke gerade angesichts von Leid und Tod etwa. Oder auch manchmal diese Vorstellung: Was, wenn es Gott nicht gäbe? [...] ich weiß natürlich, dass es auch Menschen gibt, denen der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Dann aber, denke ich, müssen wir sagen: Du darfst Zweifel zulassen. Das gehört dazu zum Glauben und Ringen mit Gott, das gehört zum Glauben, das musst du nicht verdrängen.

OHNE WORTE!

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Nachtrag: Jeder Mann tut es!

imagesporn_20and_20men_smallFundstück im Netz:

Interessierte Forscher in Kanada wollten eine spannende Psychologie-Studie durchführen, in der Sie Porno-schauende Männer mit solchen vergleichen, die das noch nie getan haben. Das Ergebnis war etwas ernüchternd und anders als erwartet: Sie mussten die Studie einstellen!

Übersetzung:

Forscher an der Universität von Montreal kamen zur erstaunlichen Erkenntnis, dass Männer Pornographie anschauen. Alle!

Die Kanadischen Wissenschaftler wollten ursprünglich Nicht-Porno-Schauer mit ihren Visuell-Geilen Gegenstücken vergleichen, aber stiessen dabei auf ein Problem: Sie fanden, dass die erste Gruppe nicht existierte.

“Wir begannen unsere Forschungs- arbeit damit Männer in den 20ern zu suchen, die nie Pornographie konsumiert haben.” sagt Professor Simon Louis Lajeunesse. “Wir konnten keine finden.”

Quelle: Pharmama´s Blog (via Roman)