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Zitate #1: Klaus Kinski

Klaus Kinski: Gewalt

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“Ja ich habe Gewalt in mir, aber keine negative. Wenn ein Tiger seinen Dompteur zerreisst, so sagt man der Tiger sei gewalttätig und jagt ihm eine Kugel in den Kopf. Meine Gewalt ist die Gewalt des Freien, der sich weigert, sich zu unterwerfen. Die Schöpfung ist gewaltsam. Leben ist gewaltsam. Geburt ist ein gewaltsamer Vorgang.


Ein Sturm, ein Erdbeben sind gewaltsame Bewegungen der Natur. Meine Gewalt ist die Gewalt des Lebens. Es ist keine Gewalt wider die Natur, wie die Gewalt des Staates, der eure Kinder ins Schlachthaus schickt, eure Gehirne verblödet und eure Seelen austreibt!”

P.S. Klaus Kinski for President!

Alpenglück zu verschenken

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Die Welt schaut auf Haiti - und schickt ihr Geld da hin. Etwas blinder Aktionismus an dieser Stelle scheint mir nicht unangebracht, doch dürfen wir nicht vergesen, dass bei solch einem großen Medienereignis in Asien die Kinder in Afrika wieder 4 Wochen nichts zu essen bekommen. Der globale Spendentopf ist nun mal endlich.

Vor all den exotischen Bildern voll Elend und Zerstörung neigt man doch dazu, die Armut direkt vor der eigenen Nase großzügig zu übersehen. An diesem Punkt setzt ein guter Freund von mir an und erinnert uns mit seiner Aktion Alpenglueck.org freundlich daran, dass man auch gleich um die Ecke Gutes tun kann und sollte. In diesem Falle geht der Kelch an den Verein Kinderdörfer in Litauen e.V.

Damit der Spender (also DU) auch etwas von seiner guten Tat mit nach Hause nehmen kann, bekommt jeder Einzelne im Austausch eine Portion persönliches Alpenglück geschenkt. Und das funktioniert so…

Das Prinzip Alpenglück:

Täglich erleben wir Situationen in denen wir uns ärgern. Dies kann der verspätete Bus morgens zur Arbeit sein, die Warteschlange an der Kasse, der Arbeitskollege, der Vorgesetzte, der gesunkene Aktienkurs, das zu warme oder zu kalte Wetter etc. Die Liste liesse sich unendlich fortsetzten. [..]

Insgesamt ist jedoch anzumerken, dass wir auf einem sehr hohen Niveau jammern. Global betrachtet, jammern wir sogar auf dem höchsten Niveau, das es gibt. Und genau hier setzt das Prinzip Alpenglueck mit folgendem Denkansatz an:

Freue Dich und genieße das Leben, denn das Leben ist gut!

Ein halb leeres Glas ist immer noch oder schon halb voll. Positives Denken im Alltag erfordert Umdenken. Bewusstes und positives Wahrnehmen steigert die Lebensqualität von Dir und Deinen Mitmenschen enorm.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen… außer natürlich den Kindern:

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Nun lieber Mensch, mit dieser einfachen Weisheit und Bildern von lachenden Waisenkindern in litauischen Kinderdörfern (ja.. auch lachende Kinder müssen essen!!) möchte ich dich herzlich dazu einladen, deinen Beitrag gegen die Armut vor der eigenen Nase und gegen dein schlechtes Wohlstandsgewissen zu tun… damit 2010 sowohl für uns wie für einen Haufen Waisenkinder ein erfülltes und gesundes Jahr wird.

Und jetzt: SPENDEN!!!

P.S. Wie ich gerade sehe, ist das offizielle Spendenziel schon erreicht. Glückwunsch! Ich habe mir aber versichern lassen, dass der Topf noch etwas offen bleibt bzw. das Konto noch lange nicht voll ist… und dass garantiert jeder zusätzliche Euro auch wirklich in ein zusätztliches Kinder-Lachen konvertiert. Also bitte!

9 Wege zu einem besseren, längeren und glücklicheren Leben

Lieber Mensch,

es ist wohl so lange her, ich habe deinen Namen schon wieder fast vergessen. Das soll mich aber nicht daran hindern, dir für 2010 ein glückliches, gesundes wie vor allem bedeutungsvolles Jahr zu wünschen. Und da neue Jahre bekanntlich für all die guten Vorsätze für ein besseres, längeres und glücklicheres Leben herhalten müssen… an dieser Stelle ein paar einfach Richtlinien, wie man das auf die Reihe bekommt.

Keine Angst vor esoterischer Lebenshilfe. Zumindest heute nicht. Heute sind wir auf auf der TED und hören und sehen dem Abenteurer und National Geographics Autor Dan Buettner dabei zu, was die langlebigstens Menschen unserer Erde laut Studie/Statisktik alles gemeinsam haben und wie er es dankbarer Weise auf 9 einfache Lebensregeln einkocht.

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Wer für 20 Jahre mehr Spaß hinten raus immer noch zu faul ist, sich jetzt die 20 Minuten für das Video zu nehmen… der schaut sich einfach das bunte Bild hier an.
(Quelle: Presentation Zen Blog )

Oder er lässt es gleich bleiben, da sein Zeitkonto bei den grauen Herren eh aus allen Nähten platzt und er bis heute nicht gelernt hat, etwas gescheites damit anzufangen.

Für alle anderen hier das Ganze noch mal in plain German:

Natürliche Bewegung

(1) Es braucht keinen formalen, fiesen Trainigsplan. Es geht einfach um einen aktiven Lebensstil. Der Mensch ist für die Bewegung gemacht. Nicht um 100m mit dem Auto zu fahren, um sich Chips an der Tanke zu kaufen. Laufe mehr. Mach Gartenarbeit. Bewege dich, wie es dir Spaß macht.

Die richtige Einstellung

(2) Komm runter. Entschleunige dein Leben. Wer konstant gehetzt und im Stress ist, wird krank. Begrenze negativen Stress und du wirst sehen, dass dies eine der gesündesten und dankbarsten Dinge ist, die du dir und deinem Körper je gegönnt hast.

(3) Erkenne den Sinn. Die Japaner nennen es “ikigai” 生き甲斐 (lit: Leben + Wert, sich lohnen). Habe Leidenschaft, eine Berufung und Sinn im Leben - und folge Ihr. Es wird dich jeden Morgen voller Energie aus dem Bett bekommen.

Iss weise

(4) Trinke viel Wasser und ein bisschen Wein jeden Tag.
(5) Iss hauptsächlich pflanzliche, natürliche Nahrungsmittel. Gutes Fleisch und frischer Fisch in kleinen Mengen sind ok.
(6) Hara Hachi Bu: Iss nur, bis du 80% voll bist. Nicht, bis du auf der Couch ins Koma fällst und sterben möchtest.

Sei mit anderen verbunden

(7) Setze deine Familie und deine Lieben an die erste Stelle.
(8) Schließe dich einer Gemeinschaft an. Die meisten alten Menschen in der Studie gehören zu einer Glaubensgemeinschaft.
(9) Gehöre zum richtigen Stamm. Das bedeutet, halte dich an Menschen, die physisch und emotional einem gesunden Lifestyle folgen.

Nun, sicherlich gibt es noch andere Risikofaktoren… wie schnell Autofahren, Drogen, ungeschützter Verkehr mit Freddy Mercury oder Selbständigkeit. Aber sei dir gewiss, dass diese einfachen Regeln über die ganze Welt hinweg Menschen über 100 Jahre fröhlich und gesund erhalten haben.

Dan Buettner: How to live to be 100+

Neue EU-Richtlinie: Euro-Englisch auf dem Vormarsch

deutsch-amerika-tsing-tao-001Seit über 200 Jahren hält sich hartnäckig die Ansicht, dass die deutsche Sprache irgendwann im 17. Jhdt. um einer (!) Stimme wegen nicht die offizielle Amtssprache der noch jungen USA geworden ist.

Als aufgeklärte Bürger wissen wir, dass diese Muhlenberg-Legende ungefähr soviel mit der Wahrheit zu tun hat wie die naive Annahme, dass den Regierungen und Pharmakonzernen dieser Welt etwas am Wohle ihrer Bürger liegt.

Was auf den ersten Blick bedauerlich schien, scheint rückwirkend betrachtet durchaus das Beste gewesen zu sein, was dem deutschen Kulturraum und Kulturgut passieren konnte.

Nun… es ist an der Zeit, dass die deutsche Sprache - immerhin die Sprache der Denker und Dichter - endlich zurück schlägt.

Die folgende offizielle EU-Richtlinie könnte dabei Ihren Teil dazu tun:

The European Commission has just announced an agreement whereby English will be the official language of the European Union rather than German, which was the other possibility.
As part of the negotiations, the British Government conceded that English spelling had some room for improvement and has accepted a 5- year phase-in plan that would become known as “Euro-English”.

In the first year, “s” will replace the soft “c”. Sertainly, this will make the sivil servants jump with joy. The hard “c” will be dropped in favour of “k”. This should klear up konfusion, and keyboards kan have one less letter. There will be growing publik enthusiasm in the sekond year when the troublesome “ph” will be replaced with “f”. This will make words like fotograf 20% shorter.

In the 3rd year, publik akseptanse of the new spelling kan be expekted to reach the stage where more komplikated changes are possible. Governments will enkourage the removal of double letters which have always ben a deterent to akurate speling. Also, al wil agre that the horibl mes of the silent “e” in the languag is disgrasful and it should go away.

By the 4th yer people wil be reseptiv to steps such as replasing “th” with “z” and “w” with “v”. During ze fifz yer, ze unesesary “o” kan be dropd from vords kontaining “ou” and after ziz fifz yer, ve vil hav a reil sensi bl riten styl. Zer vil be no mor trubl or difikultis and evrivun vil find it ezi tu understand ech oza. Ze drem of a united urop vil finali kum tru.

Und efter ze fifz yer, ve vil al be speking German like zey vunted in ze forst plas
If zis mad you smil, pleas pas on to oza pepl

YOU HV Learnt German frnd

Harren wir der Dinge, die im Zuge der Gleichschaltung der europäischen Staaten, Menschen und Kulturen noch auf uns zu kommen… sollte sich Euro-Englisch wirklich durchsetzen, sehe ich zumindest für die nicht unbedeutende Gruppe des deutschen Bildungs-Präkariats eine erhebliche Vereinfachung im intra-europäischen Austausch.

German English

Internet-Pornographie macht süchtig

tyitle-i_am_a_sex_addictNach dem wir die letzten Tage einen umfassenden Einblick in die anthropologischen, lustigen wie auch gesundheitsfördernden Dimensionen der Selbstliebe erhaschen konnten… und man immer beide Seiten der Medaillie kennen solte, egal wie vergnüglich das Thema auch ist, schauen wir heute direkt in den Abgrund:

Internet-Pornographie macht süchtig!

Was erstmal recht unterhaltsam klingt, ist es eigentlich garnicht. Der Kollegen vom Psychology Today Blog setzt sich dort ausfühtlich mit dem Thema auseinander.

Doch zuerst die Fakten: Jede 39 Sekunden wird ein Pornofilm produziert. Es werden jeden Monat über 1.5 Milliarden Pornos aus dem Internet runtergeladen. Und die ganzen Porno-Youtubes dieser Welt sind noch nicht mal mitgezählt.

Dass das neben dem zugegeben ganzen Spaß, den man damit haben kann, und dem volkswirtschaftlichen Gesamtschaden auch wirklich eine Belastung für einige Menschen darstellt, wird schnell klar, wenn man sich folgende Zitate aus einem Selbsthilfe-Forum auf der Zunge zergehen lässt:

First guy: No matter how many orgasms I have, I never feel satisfied; I just finally collapse in exhaustion, and start again the next day. To get off, I need extreme material that I never would have viewed before. I’m more anxious or depressed, and I have a strong desire to avoid other people. When I try to have sex with a partner, I can’t get an erection.

Second guy: The whole day I have been shaking with jitters similar to how it felt when I quit smoking.

Third guy: My withdrawal symptoms? Intense bouts of anger leading to interpersonal difficulties, aggressive demeanor, easily stressed out (I’m inexperienced confronting the world without that soup of post-orgasmic sedation), suicidal ideation, severe depression, violent dreams (I actually enjoyed these, but others might consider them nightmares), insomnia, hallucinations (jumped out of bed screaming because I felt a “presence”), “insects” crawling all over me in bed, shakes, mania (energy far in excess of my ability to use it constructively), and inability to concentrate.

Forth guy: Bored? Masturbation. Angry? Masturbation. Sad? Masturbation. Stressed? Masturbation.This was my life, and I didn’t recognize I had an addiction until I had surgery and masturbation wasn’t an option for fifteen days. On day three, I was literally shaking, and I began to connect the dots. Other symptoms: irritability, inability to focus (”staring at walls syndrome”), mood swings, headaches (sometimes quite strong), sense of pressure in my genitals, flashbacks, paranoia, self-defeating thinking, depression, hopelessness, and fear that I will never have sex because I’ve learned no social skills since diving into porn eight years ago as a teen.

Das klingt nach ziemlich hartem Tobak und ich wünsche es keinem. Ein weiteres Problem der Jungs ist sicherlich, dass Nicht-stoffgebundene Suchterkrankungen, seien es Glücksspiel, Online-Rollenspiele oder den Unfuck-the-World-Blog lesen (gebt es zu… nach 2 Tagen ohne Post fang ihr auch an zu zittern)… in der Gesellschaft oft als infantile Blödheit belächelt werden.

Der Umstand, dass es zu einer massiven Veränderung des Gehirns kommt, der freie Wille dieser Menschen sowie ihr Sozialleben und ihre Lebensqualität nachhaltig im Taschentuch landen, wird meistens übersehen.

Bart Hoebel, Psychologie-Professor an der Princton Universität fasst es gut zusammen:

Highly potent sexual stimuli [and highly palatable foods] are the only stimuli capable of activating the [brain's] dopamine system with anywhere near the potency of addictive drugs.

large_bookNun… ich will die ganze Sache auch nicht schlecht reden… aber wenn Ihr alle Jahre wieder am Rechner für den Weltfrieden wichst, dann gebt acht, dass euch nicht über den Kopf wächst. Die Organisation No-Porn.com verspricht Hilfe.

Es gibt noch so viele andere lohnenswerte Freizeitbeschäftigungen… sei es Fastfood essen, Tabak rauchen, Basejumpen oder einfach länger arbeiten.

In diesem Sinne, lasst uns alle alles machen… aber bewusst und in Maßen. Guten Rutsch!

Stopping Internet Porn Addiction

Begriffsklärung

Für alle, die immer noch nicht genau wissen, worum es hier eigentlich geht…

Unter Masturbation wird eine - überwiegend manuelle - Stimulation der Geschlechtsorgane verstanden, die in der Regel zum Orgasmus führt. Dabei können auch verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

Wikipedia sagt weiter:

Andere Bezeichnungen vor allem für die Masturbation als Selbst-Befriedigung sind:

  • Autoerotik bzw. bei Sigmund Freud Autoerotismus.
  • Onanie (von der biblischen Gestalt Onan – dieser führte jedoch einen Coitus interruptus aus und ließ laut Bibel seinen Samen auf die Erde fallen – (1 Mos 38,1−11 EU); abgeleitet von diesem Begriff wurden Menschen, die masturbierten, auch Onanisten genannt.
  • Ipsation (lateinisch von ipse „selbst“).
  • Umgangssprachlich gibt es für die Masturbation von Männern unter anderem die Verben „wichsen“ und „sich einen runterholen“. Dies sind die beiden geläufigsten Ausdrücke; in hochsprachlichem Umgang und Zusammenhang sind sie gesellschaftlich verpönt.

Das klingt jetzt erstmal alles ziemlich theoretisch… aber wenn Bernie und Ert was dazu sagen… kann man sich vielleicht was drunter vorstellen:

Bernie & Ert - Mütze Glatze

Masturbation für Gesundheit und Weltfrieden

10287396The good news is finally in…

Selbstbefriedigung macht nicht nur Spaß, schützt vor Kindern wie Krankheiten und sieht zuweilen verdammt gut aus… es verlängert auch das Leben.

Was der Schulmädchen-Report schon in den 70ern zu berichten wusste, scheint es nun endlich zum wissenschaftlichen Konsens geschafft zu haben.

Das sagt zumindest Dr. Graham Giles vom Cancer Council Victoria in Melbourne. Eine Studie an 2.250 australischen Männern, die bereitwillig über ihre Gewohnheiten bezüglich auto-erotischer Fummelei Auskunft gaben, fasst das Thema wie folgt zusammen:

Men could reduce their risk of developing prostate cancer through regular masturbation, researchers suggest.

[...]

And they say sexual intercourse may not have the same protective effect because of the possibility of contracting a sexually transmitted infection, which could increase men’s cancer risk.

Während die Selbstbefriedigung im Europa des 18. Jhdt. als Hauptursache für Gehirnerweichung, Rückenmarksschwund, Krebs, Wahnsinn, Lepra sowie Tuberkolose herhalten musste… war sie noch im alten Griechenland neben Homoerotik, Pädophilie und vergleichbaren Späßen eine durchaus anerkannte sexuelle Spielart:

So masturbierte z.B. der berühmte griechische Philosoph Diogenes von Sinope öffentlich und sagte, dass die Masturbation herrlich sei, wenn er doch nur auch seinen Magen durch reiben stillen könnte

Nun… heute ist es glücklicherweise wieder gesund und ca. 94% der Männer sowie 60 - 80% der Frauen (Quelle) lassen sich den Spaß auch nicht nehmen. Ob man es wie Diogenes (was wohl der Verlag dazu sagt) in der Öffentlichkeit machen muß, bleibt zu diskutieren…

wait… aber wir können davon ausgehen, dass technologischer Fortschritt - ausgenommen von der Kriegstreiberei - wohl von keiner ur-menschlichen Betätigung in diesem Maße getragen wurde, wie der Onanie.

Das fängt weit vor dem Erfolg der Videokasette an und hört bei der Wertschöpfung im Internet (die wohl zu 80% auf Selbstbefriedigung aufbaut), noch lange nicht auf.

Und seien wir ehrlich, wichsen ist freundlicher als Kriege führen! Darum nichts wie hin zu Masturbateforpeace.com

However, any real love must start from within. You can’t love others without loving yourself first. And, of course, masturbation is the greatest expression of self-love. So it’s natural that we, the citizens of the world, are joining together to masturbate for peace.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen… ich werde ach gleich den VLC-Player anschmeißen… nur für die Gesundheit und den Weltfrieden, versteht sich. Ich rate euch das gleiche!

Schulmädchen-Report (1970) zum Thema “Masturbation”

Masturbationsmarathon

masturbating-signNachdem die letzte Woche eher Pharmazeutika-lastig war und unser grandioser erster Gastbeitrag von gestern mindestens eine so gelungene wie fordernde Kost für die grauen Zelle war, machen wir gleich weiter mit Höchstleistungen… nur einen knappen Meter weiter sudlich.

Diese Woche steht ganz im Zeichen DES menschlichen Grundbedürfnisses par excellence: der Selbstbefriedigung!

Kleinkinder machen es (hier das Paper dazu), Katzen machen es (s.u.) und sogar der Autor dieses Posts macht es hin und wieder… wenn auch nicht so lange wie der junge Herr in folgendem Beitrag.

Wer wie die Nippons sonst schon nichts an sportlicher Höchstleistung zu bieten hat (mit Ausnahme von Sushi rollen und imperialistische Kriege führen)… der nimmt natürlich jeden Weltmeistertitel mit, den er bekommen kann.

masanobuAnders kann ich mir nicht erklären, dass Masanobu Sato ersthaft mit der Spitzenzeit von 9h 58min ins Ziel “kommt” und so den Weltmeistertitel in der Disziplin “längste Zeit am Wichsen” mit nach Japan nimmt.

Das tolle daran: die Veranstalter sind weder total bekloppt noch weltfremd, sondern nutzen das gelungene Event, um Spenden für die Aids-Hilfe zu sammeln. Da macht der “Sport” gleich doppelt so viel Spaß.

Wer es noch nicht gemerkt hat…

Wir sprechen vom alljährlichen San Francisco Masturbationsathon. Es gibt Preise in verschiedenen Kategorien, vom “längsten Abspritzen”, bis zu “die meisten Orgasmen”, aber richtige Sportler messen sich in der Kategorie “längste Zeit am Wichsen”. Scheiß auf Marathons, dieser Event verdient eine Goldmedaille.

Wer jetzt noch wissen will, was sein Geheimnis ist um soooooooo lange durchzuhalten, ob er Gleitgel verwendet und was eigentlich seine Freundin mit dem ganzen zu tun hat… der liest am besten das ganze Interview drüber bei den Jungs vom Vice Magazin…

… die wieder einmal eindrucksvoll bewiesen haben, dass sie gnadenlos am Puls der Zeit kleben wie Klebereis am Nori und das sinnlose Berichterstattung, wenn sie nur durchgeknallt, bunt genug und irgendwie mit Schweinereien zu tun… immer seine Leser findet.

Dass das auch bei uns zutrifft, sagen zumindest meine Wordpress-Statistiken! (Jaaa… ihr seid gemeint!)

Ein nächster guter Grund… mit diesem Blog hier weiter zu machen…

Pelle - die onanierende Katze

Per Linguas Ad Mundum

Liebe Leser,

da das hier ja zum Glück kein Monolog ist… und ich neben einem Haufen durchgeknallter Hedonisten und Betriebswirte auch noch eine Hand voll belesene Freunde mein Eigen nennen darf… ist es mir eine besondere Ehre, heute unseren ersten Gastbeitrag anzukündigen!

Er handelt vom Denken, vom Sprechen und von einem Verständnis der Welt, welches Maßgeblich durch das Eine wie das Andere bestimmt wird.

Also nicht wundern, wenn hier gleich keine bunten Pillen tanzen… aber nach 497 YouTube Clips musste irgendwann der Tag kommen… an dem Ihr, liebe Leser, auch hier mal mit dem Denken anfangen könnt.

Mein Dank gebührt Krise - für diesen ausgesprochen geistreichen Beitrag. Gerne mehr von sowas!

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Per Linguas Ad Mundum

whorf“Sprache ist Denken”, erzählt eine alte Volksweise. Noch richtiger hieße es: Muttersprache ist Denken.

Denn das Denken, wie es das Individuum kennt, ist in höchstem Maße abhängig von der prägenden Muttersprache mit ihrem Sprach- und Sprechsystem.

Schließlich ist es bei genauerer Betrachtung eben die Grammatik einer gegebenen Sprache, die mit ihren Strukturen die Betrachtung der uns umgebenden Welt vorgibt.

Anders gesagt:

Wir können die Welt nur so verstehen, wie es unsere Grammatik ermöglicht. Die Art und Weise, Dinge und Vorgänge in der Welt zu analysieren, zu beschreiben und weiterzugeben ist uns durch das verinnerlichte grammatikalische Regelwerk vorgegeben. Auf dieser Basis fußt das gesamte innerliche und äußerliche Denken, das in Form von Satzbildungen intra- und interpersonell für die Entstehung und Vermittlung von Gedanken sorgt.

Einmal geprägt, ist es sehr schwer bis unmöglich von einer solchen Denkweise wieder loszukommen.

Soviel zum Thema: Die Gedanken sind frei…

So ist es beispielsweise in unserer indoeuropäischen Sprachfamilie vorgezeichnet, dass wir, ihre Sprecher unser gesamtes Verständnis um die Subjekt-Objekt-Beziehung herum entwickeln, nach der es immer einen “Täter” (oder “Agens”) gibt, der eine “Sache” in einer bestimmten Art und Weise ausführt.

einfache Beispiele:

Ich koche mir fix ein Ei.
Ich halte meinen Stift.
Der Ferrari fährt sehr knapp an mir vorbei.
Christian haut Christof.

448px-aristotle_altemps_inv8575Dieses subjektiv verzerrte, binäre Auffassen der Realität - Ich vs. Nicht-Ich | Du vs. Nicht-Du | der Ferrari vs. Ich | Ich vs. der gehaltene Stift, etc. - veranlasste auch den Begründer der klassischen Logik, Aristoteles, die Welt in eben solche binären Muster wie wahr vs. nicht wahr (=falsch), groß vs. nicht groß (=klein) etc. einzuteilen. Heraus kamen logische Werkzeuge wie “Syllogismen“, die zu oft absolute Aussagen bewiesen, scheinbar ohne dass irgendjemand überhaupt die Eignung eben dieser wissenschaftlichen Werkzeuge angezweifelt hätte. Das kann man wohl unter “Respekt vor dem Alter” verbuchen.

Es gab immer wieder Bestrebungen, diese Maximal-Pol-Gefälle in anderen Arten der Kommunikation aufzulösen, bzw. zu relativieren oder für komplexere Zusammenhänge zugänglich zu machen. Beispielsweise in der Malerei durch Schattierungen und Grauwerte, in der Informatik durch “Fuzzy-Logic” oder auch in der Philosophie durch die sog. “Maybe-Logic” (siehe: Schrödingers Katze von Robert Anton Wilson).

Doch die famose Welt wäre nicht unsere Welt, wenn es da nicht überraschende Alternativen gäbe, die zeigen, dass alles auch ganz anders funktionieren kann.

hopi-dancer-428x600Diese Alternativen sind zum Teil viel älter, als unsere Sprachen.

Nehmen wir die Hopi-Indianer. Sie kennen Subjekte und Objekte in der Form, in der wir sie benutzen, nicht, sind aber gerade deswegen in der Lage, viel komplexere Sachverhalte und relationale Beziehungen zu erkennen und nachzuvollziehen. Sie überblicken die Realität vielschichtiger und leiten andere Schlüsse ab.

Beispielsweise gibt es in ihrem Denkkosmos verschiedene Gültigkeitsbereiche von Aussagen, oder werden Zustandsänderungen durch Einwirkung des eigenen Handelns als Manifestation begriffen.

So würde ein Satz wie:

Er lädt die Leute zu einem Festessen

im Hopi in etwa so aussehen:

Gekochte Nahrung - Essende - herbei holen - ist im Begriff zu geschehen - durch das Handeln, das von jener Person ausgeht

(Es ist sehr schwierig, die Unterschiedlichkeiten dieser Ausdrucksweisen ohne Schaubilder und Grafiken zu verdeutlichen)

Im Wesentlichen sind die Hopi bei ihrer Beschreibung der Realität und der Gedankenwelt in der Lage, sehr viel parametrisiertere Gebilde mit verschiedensten inneren Abhängigkeiten zu formen und weiterzugeben, während es in unserer Sprachfamilie nicht über die Beziehung von Täter zu Tat hinaus reicht.

Dies kann nur durch eine Folge längerer, erklärender Sätze befriedigend gelöst werden, die aber mehr und mehr an Exaktheit verlieren, je unmathematischer die Wörter werden.

Wenn wir nun das bisher gesagte auf uns wirken lassen und erkennen, dass eine moderne, sich globalisierende Welt, in der das Englische sich als “Lingua Franca” durchsetzt und diese Sprache gleichzeitig stark an Vereinfachung, Verknappung und Abflachen (”Pidgin“) leidet, so wird uns ebenfalls bewusst, dass mit der Verdrängung anderer Sprachfamilien auch das gesunde Korrektiv für unsere singuläre, durch Sprache geprägte Auffassung verloren geht.

Eine geistige Inzucht durch Sprache einerseits steht dem Verstehen der komplexen Welt durch Sprache andererseits entgegen.

Fazit:

Auch hier ist positives Denken gefragt, sieht man, dass die Menschen heute anders kommunizieren und weltweit interagieren, sich in ihren gewohnten Sprachen neue Formen suchen und sich die Sprache rasanter denn je mit neuen Bedeutungsträgern füllt.

Vielleicht sind die Menschen heute gar nicht mehr nur auf die Komplexität der Sprache angewiesen, weil sie metasprachlich durch das Weglassen und Neuverknüpfen - mitunter auch über Mediengrenzen hinweg - ebenfalls hoch relationale und hyperinterpretierbare Zusammenhänge kreieren und weitergeben können.

Wenn das zutrifft, bedeutet das tatsächlich, dass die Menschheit gelernt hat mit dem exponentiellen Zuwachs an Information und Komplexität zurecht zu kommen.

[Dank an: Benjamin Lee Whorf - Sprache Denken Wirklichkeit - 1963]

Nachtrag: Psychopharmaka

Zum Thema Psychopharmaka kam aus dem Kreis unser besonders treuen Leser gerade noch ein Nachtrag rein:

Es handelt sich um eine Werbung für die neue britische Wunderpille Paracetamoxyfrusebendroneomycin

Danke Anne! Gute Besserung!